Spinnen im Freilandmuseum

Nein, nicht die Krabbeltierchen!

Zusammen mit anderen Spinnerinnen war ich am vergangenen Wochenende im Hohenloher Freilandmuseum in Wackershofen, nicht weit von Schwäbisch Hall entfernt. Der Sonntag stand unter dem Motto von bedrohten Haustierrassen und wir Spinnerinnen waren dort, um die Wollverarbeitung zu zeigen.

Hohenloher Freilandmuseum spinnerinnen

Die Spinnerinnen mit der Spinnradherde vor einem alten Bauernhaus gleich am Gänseweiher

Getreu dem Motto waren tatsächlich viele Tiere von alten und bedrohten Rassen zu sehen. Einige davon leben im Museum andere waren mit Ihren Besitzern extra angereist. Und auch, wenn ich eigentlich mal wieder viel zu wenig Zeit hatte, ein kleiner Rundgang musste schon sein.

Zu sehen gab es einiges. Diese Babys zum Beispiel

Milchlamm

Lämmchen, die regelmäßig mit der Flasche gefüttert werden mussten

 

Und die Großen dazu. Das ist übrigens eine sehr illustre Truppe: Herdwick, Gotland Schaf und Coburger Fuchsschaf

alte Schafsrassen

Herdwick-Schaf, Coburger Fuchsschaf, Gotlandschaf (v. l. n. r.)

Zum Beweis, dass ich nicht nur durch das Museum gestreift bin: Ich habe auch gesponnen, sogar gleich eine halbe Spule voll eines feinen Fadens aus Merino-Seide-Gemisch.

Auf dem Bild sieht man sehr schön einige sehr unterschiedliche Spinnräder und sogar einen Elektro-Spinner. Die Mitspinnerin hatte ein Verletzung am Bein. Da kam die Spinnmaschine mit elektrischem Antrieb (solarbetrieben) gerade recht.

Spinnradherde

verschiedene Spinnräder – von traditionell bis sehr modern

Dummes Gesicht gefällig?

Eine Mitspinnerin erklärte sich netterweise bereit, ein Bild von mir zu machen (Danke, Evi!). Ich versuchte also, hinter meinem Spinnrad möglichst kompetent zu wirken. Prompt riss mir dann natürlich der Faden in genau dem Moment als der Auslöser klickte.

Spinnerin

Dumm gelaufen: der Faden ist gerissen

Macht aber nichts, das passiert schon mal. Schnell wieder durchgefädelt und weiter ging es.

An diesem Tag waren im Museum alle sehr fleißig, um die vielen Besucher mit möglichst vielen Eindrücken und interessantem Wissen zu versorgen.

So war die Gelegenheit günstig und die museumseigenen Schafe wurde geschoren

Schafschur

Das Schaf hält geduldig still. Es kennt die Schur schon.

geschorene Vliese

Die geschorenen Vliese. Nix mit weich und flauschig. Schmutzig und mit viel Lanolin. Das heißt noch viel Arbeit mit Waschen, bevor man die weiter verarbeiten kann.

Sogar die Gänse waren fleißig. Wir saßen gleich neben deren Teich. Wenn man ihnen zu nahe kam, fauchten sie ganz schön. Ein bisschen geschnattert habe sie natürlich auch.

Hohenloher Freilandmuseum Gänse

Die Museumsgänse mit ihren gar nicht mehr so kleinen Küken

Hmm, Moment! Ein paar Faulenzer gab es doch. Waren aber wohl die einzigen auf dem ganzen riesigen Museumsgelände:

Schweine im Museum

Schwäbisch Hällische Landschweine. Sie fühlen sich im Museum offensichtich sauwohl

 

 

 

 

 

 

 

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Unternehmungen abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s