Weihnachtsmarkt mal anders

Die Begeisterung für das Mittelalter beschränkt sich nicht auf die warmen Monate. Deshalb kam uns der mittelalterliche Weihnachtsmarkt auf der Ronneburg gerade recht.
Da es kalt und nass zu werden versprach, zogen wir unsere Wintergewandung aus mehreren Lagen Wolle und Leinen an und zogen los.

Weihnachtlicher Innenhof der Ronneburg

Weihnachtlicher Innenhof der Ronneburg

  

Es gibt ja einige mittelalterliche Weihnachtsmärkte und das Angebot der Standbetreiber war auch hier ähnlich. Waffen für den Herrn, Geschmeide für die Damen und Holzschwerter für die Kinder, dazu verschiedene Gewandungen und jede Menge Leckereien. Auch ein Mahl gekocht nach mittelalterlichen Rezepten in der originalen Burgküche gab es. Ein deftiger Eintopf, der an einem kalten regnerischen Tag neben der großen Kochstelle besonders gut schmeckte

Das eigentlich Besondere an diesem Markt ist der Veranstaltungsort: Das Burgmuseum Ronneburg http://www.burg-ronneburg.de
Die ganze Burg war eingebunden in das Marktgeschehen und der Weihnachtsmarkt hat daher ein ganz besonderes Flair. Es gab Stände auf dem Vorplatz und in den Gemächern. Auch der Bergfried war zugänglich und wer sich traute, konnte ganz bis nach oben steigen.

Treppenaufgang in der Burg

Aufstieg über die Wendeltreppe in den Bergfried der Ronneburg


Leider war es wegen des Regenwetters im Inneren der Burg überwiegend zu duster für gute Bilder.


Diese Bilder entstanden im vorletzten Stockwerk des Bergfriedes.

Ausblick vom Bergfried

Ausblick aus dem Bergfried der Ronneburg über die Burgdächer zum nächsten Dorf

Blick in den weihnachtlichen Innenhof

Ausblick vom Berfried der Ronneburg in den weihnachtlich geschmückten Innenhof hinab

Ich bin zwar noch hochgestiegen, aber auf den Umgang habe ich mich dann doch nicht mehr hinaus getraut.

Das Gegenstück zum Bergfried ist der 96 m tiefe Brunnen. Zu Veranstaltungen finden sich im Brunnenhaus eigentlich immer Sänger oder Sängerinnen ein, die der besonderen Akustik wegen in den Brunnen hinab singen. Mal mehr zur Freude der Zuhörer mal weniger.

Nach viel treppauf und treppab in der Burg und Bummeln im Burghof und auf dem Vorplatz, war dann allerdings das Feuer, das unsere Füße wärmte, sehr willkommen.

Kalte Füße an warmem Feuer

Kalte Füße aus dem frühen Mittelalter an einem wärmenden Feuer

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