Historische Handarbeiten: Nadelbinden

Nadelbinden ist auch bekannt unter den Begriffen Nal binding oder needle binding.
Nadelbinden ist eine sehr alte Technik, die dem Netzeknüpfen ähnelt. Die ältesten sicher belegten Funde von nadelgebundenen Gewebe sind aus der Zeit um 8000 v. d. Z.

Anders als beim Stricken oder Häkeln wird beim Nadelbinden nicht mit einem Endlosfaden vom Knäuel gearbeitet, sondern mit einem mehr oder wenigen kurzen Stück Garn, das dann mit Hilfe einer Nadel aus Horn oder Holz zu einzelnen Knoten (Stichen) geschlungen wird. Dabei gibt es mehrere verschiedene Sticharten. Ist der Faden zu ende, wird ein neues Stück angefilzt oder – wenn das nicht möglich ist – mit verschiedenen Techniken angeschlungen.

Historisch wurden vor allem Socken, Mützen, Handschuhe oder Milchsiebe genadelt.

 

Handschuhe 1-6

Mütze 6-4

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